Tipps für Ihren New York Aufenthalt: So wird Ihre Städtereise perfekt

Endlich angekommen in New York! Die ganze Planung – Flug buchen, ESTA beantragen, packen, anreisen und den Langstreckenflug hinter sich bringen, all das hat zu diesem Moment geführt. Und jetzt? Jetzt wartet eine Stadt mit hunderten Sehenswürdigkeiten auf Sie und das will gut organisiert sein. Damit Sie nicht unangenehm als Tourist auffallen und das Maximum aus Ihrem Aufenthalt herausholen, finden Sie hier alles, was Sie wissen müssen, um sich in New York souverän, sicher und preiswert zu bewegen. Los geht’s!

Fortbewegung in New York:
Bloß nicht mit Auto

Die schlechteste Möglichkeit, in New York von A nach B zu kommen, ist das Auto. Kaum Parkplätze und sehr dichter Verkehr lassen die Fahrt schnell in Stress ausarten. Klarer Tipp für New York: Bus, U-Bahn und die eigene Füße sind die besten Optionen. Eine Tageskarte für die Metro kostet nur 7 Dollar. Taxis sind schwer zu bekommen und deutlich teurer als die Fahrt mit der U-Bahn. Besonders die nicht offiziellen, „schwarzen“ Taxis sollten Sie vermeiden. Die sind unverhältnismäßig teuer.

U-Bahn New York

Das richtige Zahlungsmittel: Kreditkarte

Das richtige Zahlungsmittel:
Kreditkarte

Ein Euro entspricht etwa 1,20 US-Dollar. In New York wird fast alles mit Kreditkarte bezahlt. Darum informieren Sie sich, ob die Nutzung Ihrer Kreditkarte im Ausland Gebühren verursacht und beantragen Sie im Zweifel eine passende Karte. Zur Sicherheit sollten Sie aber immer auch Bargeld dabei haben. Ob Sie die Fremdwährung schon in Deutschland besorgen oder erst vor Ort, ist Ihnen überlassen. Wählen Sie einfach den Weg, bei dem für Sie keine Gebühren anfallen. Es reichen meist 100 Dollar, wenn Sie nicht länger als eine Woche dort sind – Bargeld brauchen Sie ohnehin nur für Trinkgelder.

Wetter in New York:
Hier treffen Extreme aufeinander

Die Ostküstenmetropole liegt etwa auf der Höhe von Rom, hat aber kein Gebirge wie die Alpen, das im Winter die kalte Polarluft abfängt. Das heißt, im Sommer kann das Thermometer auf 40 Grad steigen und im Winter auf -20 Grad sinken. Wenn Sie New York in den Sommermonaten bereisen, sollten Sie trotz des warmen Klimas immer eine leichte Jacke dabei haben. In der U-Bahn ist es nämlich im Sommer sehr kühl und in Geschäften sind die Klimaanlagen oft auf 18 Grad eingestellt, darum lohnt es sich auch im Sommer, einen Pullover oder eine dünne Jacke dabei zu haben.

Da New York am Meer liegt, kann die Luftfeuchtigkeit sehr hoch sein und die Luft schwül werden. Außerdem sollten Sie aus demselben Grund immer auch mit Regen rechnen. Aber wenn Sie darauf vorbereitet sind, gibt es keinen Grund, die eine oder andere Jahreszeit zu meiden, denn New York ist im Winter wie im Sommer ein aufregendes Erlebnis!

Wetter in New York

Kleidung in New York

Kleidung:
Vorher online schauen, was andere tragen

Viele New Yorker sind sehr modebewusst. Darauf sollten Sie sich einstellen, wenn Sie nicht sofort als Tourist erkannt werden wollen. Auf der Straße können Sie sich zwar lässig kleiden – im Restaurant oder im Club wird Ihnen aber mit lässiger Kleidung wahrscheinlich kein Zutritt gewährt.

Bei der Wahl des Outfits lassen sich ein paar Fehler vermeiden. Wer nicht wie ein Klischee-Tourist aussieht, hat es meist leichter. Dazu sollten Sie keine offenen Sandalen tragen, keine Bauchtaschen oder Jogginghosen und möglichst keine Kleidungsstücke mit „I love New York“.

Grundsätzlich hilft bei der Kleidungswahl der natürliche Menschenverstand: Wenn Sie ins Theater wollen, nehmen Sie Theatergarderobe mit, wenn Sie in Clubs wollen, schauen Sie sich im Zweifel die Website der Location und die Bilder darauf an. So sehen Sie am besten, was derzeit angesagt ist. Wenn Sie sich dann noch etwas einpacken, um von Regen oder Kälte nicht überrumpelt zu werden, sind Sie für die meisten Herausforderungen gewappnet.

Bequeme Schuhe: Pflicht – außer, Sie werden auf Händen getragen

Für die Wahl der Schuhe gilt: Die New Yorker Straßen sind eher dreckig, daher sind Flip-Flops nicht die beste Empfehlung. Sie werden vermutlich viel unterwegs sein, darum tragen Sie bequeme Schuhe und legen Sie die High Heels für besondere Anlässe zurück.

Überfällen vorbeugen: Hand- oder Umhängetasche statt Rucksack

In New York tragen Frauen tagsüber modische Handtaschen, teils mit Reißverschluss, um sich vor Diebstahl zu schützen. Männer tendieren zur Umhängetasche. Rucksäcke tragen nur Schüler und Touristen – nehmen Sie also lieber eine Hand- oder Umhängetasche mit, wenn Sie nicht mehr zur Schule gehen. Der wichtigste Grund, nicht als Tourist erkannt werden zu wollen ist – abgesehen von Eitelkeit –, Raubüberfällen vorzubeugen. Aus ebendiesem Grund sollten Sie auch den Central Park eher tagsüber besuchen.

Umgang mit Einheimischen:
Nicht im Weg stehen

New York wird von Touristen überflutet und Einheimische haben dafür meistens keine Geduld. Darum sollten Sie schauen, dass Sie beim Sightseeing den Menschen nicht im Weg stehen, die es eilig haben. Stehen Sie bei Rolltreppen rechts, damit links Menschen an Ihnen vorbei gehen können. Wenn Sie ein Foto machen wollen, bleiben Sie nicht mitten auf dem Weg stehen, sondern gehen Sie zur Seite. Touristengruppen, die einen Gehweg gedankenlos blockieren, gehören zu den größten Alltags-Ärgernissen für New Yorker.

In einem Gespräch sind europäischer Fußball und amerikanische Politik Themen, die man vermeiden sollte – ja, besonders das Thema gesetzliche Krankenversicherung. Sprechen Sie besser über Restaurants, Mode, Mietpreise und Dinge des täglichen Lebens. Nicht sprechen sollten Sie mit Hütchenspielern und Leuten, die Ihnen besonders günstig Designertaschen anbieten. New York gilt als die sicherste US-amerikanische Großstadt, hat aber trotzdem Gauner und Betrüger, die mit Vorliebe Touristen abzocken.

Umgang mit New Yorker

Auftreten in New York

Auftreten:
Selbstsicher und höflich sein

Obwohl New York eine Millionenmetropole ist, sind die New Yorker überwiegend höflich. Laut Reader’s Digest ist New York sogar die höflichste Metropole der Welt. Wenn Sie diese Höflichkeit erwidern, werden Sie dafür Anerkennung ernten. Höflich, aber selbstbewusst: Lassen Sie sich kein Taxi wegschnappen, weil Sie nicht stören wollen oder einem Einheimischen nichts wegnehmen wollen – Sie waren zuerst da, also ist das Taxi auch Ihres. Wer nicht selbstbewusst auftritt, wird oft auch nicht ernst genommen. Die gute Mischung macht‘s.

Es ist in den New Yorker U-Bahnen mittlerweile gesetzlich verboten, mehr als einen Platz zu belegen, die Füße hochzustellen oder Kaugummi auszuspucken. Aber ein gut erzogener Tourist käme ja ohnehin nicht auf die Idee, so etwas zu tun.

Einkaufen:
So sind die Öffnungszeiten in New York

Gute Nachricht für Shopping-Fans: Anders als in Deutschland haben in New York einige Geschäfte jeden Tag rund um die Uhr geöffnet, da es kein Ladenschlussgesetz gibt. Die meisten Läden haben allerdings zwischen 10 Uhr und 20 Uhr geöffnet und sonntags von 10 Uhr bis 19 Uhr. New York hat einige spannende Shopping-Meilen, die Sie in diesen Zeiten erkunden können, darunter besonders die 5th Avenue, die für den großen Geldbeutel einzigartige Möglichkeiten bietet.

Wer nicht so viel Geld für Shopping ausgeben will, sollte sich wenigstens die Schaufenster ansehen, die sind auch so ein Erlebnis. Günstige Angebote finden Sie eher bei Outlets. Hier sind die Waren manchmal bis zu 80% reduziert. Viele Markenartikel amerikanischer Hersteller sind vor Ort günstiger als in Deutschland und Sie zahlen in New York nur knapp 9 % Mehrwertsteuer – für Schuhe und Kleidung nur rund 4,4%. Denken Sie aber an die Zollvorschriften und Mengenbegrenzungen, damit Sie bei der Rückreise keine unangenehme Überraschung erleben.

Einkaufen in New York rund um die Uhr

Restaurant New York

Im Restaurant:
Nicht einfach irgendwo hinsetzen

In Deutschland setzen Sie sich in einem Restaurant einfach an einen freien Tisch, anders in New York: Hier werden Sie eingewiesen. Oft findet man ein Schild mit „wait to be seated“, das will Ihnen sagen: Die Serviererin holt Sie am Eingang ab, fragt, für wie viele Personen ein Tisch gewünscht wird, und führt Sie dann zu einem Tisch. Wenn keiner frei ist, müssen Sie warten oder an die Bar gehen. Hintergrund ist, die Gäste unter den Kellnerinnen aufzuteilen.

Trinkgeld:
Nicht geizen

Für Kellnerinnen und Kellner in New York ist Trinkgeld ein wesentlicher Bestandteil ihres Gehaltes, darum sollten Sie hier nicht geizen. In touristenreichen Gebieten wird sogar die Höhe des Trinkgeldes auf der Rechnung anteilig ausgewiesen. Als Richtwert gelten 15% – 20% des Rechnungswertes. Deutsche Touristen fallen immer wieder auf, indem Sie hier zu wenig geben. Denken Sie sich einfach: Sie haben auf den Urlaub gespart, dann sollten Sie nicht im Urlaub sparen.

Vermeiden Sie auch Ihr Kleingeld unters Volk zu werfen, das wird als unhöflich empfunden. In der Gastronomie und im Taxigewerbe sind 15% bis 20% Trinkgeld üblich, Gepäckhilfen im Hotel bekommen 2 $ pro Gepäckstück, Barkeeper 1 $ pro Drink und Fast-Food-Bedienungen bekommen kein „Tip“.

Tringeld in New York

Sehenswürdigkeiten in New York

Sehenswürdigkeiten in New York:
Nutzen Sie Sightseeing-Pässe

In New York gibt es Dutzende von Sehenswürdigkeiten. Damit der Eintritt nicht zu teuer wird, nutzen Sie die Möglichkeit, online Tickets zu buchen oder kaufen Sie Sightseeing-Pässe. So sparen Sie 50 Prozent und mehr. Einen Überblick über die berühmten Sehenswürdigkeiten finden Sie hier. Wenn Sie nun eine Erkundungstour planen, nutzen Sie dafür am besten die Bordkarte Plus, um bei vielen Hot Spots und Sehenswürdigkeiten Rabatte zu erhalten.

Unser New-York-Tipp: Erkunden Sie die Stadt abseits der touristischen Pfade. New York ist eine vergleichsweise sichere US-amerikanische Großstadt, darum scheuen Sie sich nicht, Nebenstraßen oder die äußeren Stadtbezirke zu erkunden und erleben Sie mehr als nur Manhattan. Nutzen Sie eine günstige Gelegenheit und fragen Sie Einheimische nach Tipps – wahre Geheimtipps stehen nie auf einer Website, sondern sind nur denen bekannt, die vor Ort leben.

Touristenfallen in New York:
Diese Angebote sollten Sie meiden

Eine Bootstour klingt verlockend, oder? Leider sind die oft sehr teuer und Sie müssen lange Schlange stehen, bis es los geht.

Unser New-York-Tipp: Nutzen Sie lieber die kostenlose Staten Island Ferry. Damit fahren Sie auch an der Freiheitsstatue vorbei. Apropos vorbeifahren: Erkunden Sie nicht nur Manhattan, sondern besuchen Sie auch einmal Brooklyn und andere Stadtteile. Wenn Sie sich nun von A nach B bewegen, mieten Sie bloß kein Auto. Sie kommen nicht voran und zahlen für 2 Stunden Parkhaus gerne einmal 45 Dollar. Achten Sie auch darauf, nicht in der Nähe von Banken und Behörden zu filmen. Seit dem 11. September darf das dort niemand mehr.

I love NY

Öffentliche Toiletten in New York

Öffentliche Toiletten in New York:
Lieber eine private suchen

Wenn Sie nicht erst in einem Restaurant eine Tasse Kaffee bestellen möchten, um dort die Toilette zu benutzen, gibt es auch öffentliche Toiletten in New York. Die heißen nicht immer so, sondern werden manchmal auch „bathroom“, „restroom“ oder „lounges“ genannt. Darunter gibt es auch vergleichsweise saubere, aber wenn Sie etwas Größeres vorhaben oder mit einem Kleinkind unterwegs sind, gehen Sie lieber in ein Hotel oder Restaurant.

Amerikanische Toiletten funktionieren anders als deutsche. Sie sind bis zur Hälfte mit Wasser gefüllt und haben einen schmaleren Abfluss. Manche raten, hier das eigene Projekt in Etappen abzuarbeiten. Wenn Sie mit den amerikanischen Notdurft-Einrichtungen Probleme haben, trösten Sie sich: Sie wären nicht der erste New-York-Besucher, der mit einer unerwarteten Situation konfrontiert wird.

Kostenloses WLAN in New York:
Über 1300 Wifi-Säulen

Kostenloses WLAN heißt in New York „Free Wifi“ und ist an vielen Ecken verfügbar. Dafür suchen Sie einfach eine der LinkNYC-Säulen. Hier können Sie Ihr Mobiltelefon aufladen und haben im Umkreis der Säule zwischen 45 und 140 Metern kostenlosen WLAN-Empfang. Es gibt in New York 1361 davon. Sie müssen allerdings Ihre E-Mail im Anmeldefenster angeben, bevor Sie den Service nutzen können. Finanziert wird das über Werbeeinnahmen.

Kostenloses WLAN in New York

Alkohol trinken in New York

Alkohol trinken in New York:
Das kann teuer werden

Alkohol wird in New York in der Regel nicht in der Öffentlichkeit getrunken, sondern innerhalb von Restaurants mit Alkohollizenz oder gleich ganz privat. Denken Sie auch daran, dass in Amerika Alkohol erst ab 21 Jahren getrunken werden darf. Wenn Sie ein alkoholisches Getränk nicht nur ungeöffnet in der Öffentlichkeit transportieren, sondern öffentlich draußen trinken, müssen Sie mit einem Bußgeld in Höhe von 25 Dollar rechnen. Ausnahmen werden für Restaurants gemacht, die einen abgetrennten Außenbereich haben.

Rauchen in der Öffentlichkeit:
Keine gute Idee

Ähnlich wie mit dem Alkohol-Konsum verhält es sich mit dem Rauchen in der Öffentlichkeit. In Restaurants, Bars und Clubs ist es nicht gestattet, ebenso wenig wie in manchen Parks. Das gilt sogar für E-Zigaretten. In Privatwohnungen und privaten Autos dürfen Sie rauchen und manchmal in speziell gekennzeichneten Bereichen von Bars und Hotels. Ebenso wie Alkohol dürfen Zigaretten nicht an unter 21 Jahre alte Menschen verkauft werden.

In New York Zigaretten zu kaufen ist ohnehin kein guter Ratschlag. Die kosten dort zwischen 10 und 15 Euro. Dann lieber am Flughafen welche besorgen. Bis zu 200 Zigaretten dürfen Sie aus Deutschland mitnehmen. Überlegen Sie, ob das nötig ist, denn da die meisten New Yorker nicht rauchen, werden Sie sich eher keine Freunde machen, wenn Sie es tun.

Rauchen in NY

Events in New York

Events in New York:
Viel zu entdecken

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind abgehakt, jetzt wollen Sie mehr erleben? Dann besuchen Sie eines der einzigartigen New-Yorker-Events. Von der Thanksgiving Parade bis zum Lichtermeer der Weihnachtszeit in New York gibt es eine Menge zu entdecken. Hier finden Sie eine Übersicht an Events in New York.

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