Tradition trifft Moderne in New Yorks Chinatown

New Yorks Chinatown im Süden von Manhattan ist die größte Ansiedlung von Chinesen außerhalb ihrer Heimat. Für viele Immigranten ist das Viertel auch heute noch die erste Station auf der Suche nach einem neuen Leben im Westen – der American Dream in action. Chinatown erstreckt sich hauptsächlich entlang der Canal Street und der Mott Street und dehnt sich mehr und mehr auch auf die Seitenstraßen aus – so stark, dass das angrenzende jüdische Viertel und Little Italy bereits überprägt worden sind. Um nicht gänzlich aus dem Stadtbild zu verschwinden, haben sich Italiener und Chinesen sogar auf eine feste Grenze geeinigt, ab der keine chinesischen Schriftzeichen mehr an den Gebäuden angebracht werden dürfen. Wegen des großen Andrangs aus Fernost wurde die Einwanderung von Chinesen zwischen 1882 und 1924 stark eingeschränkt – Einwanderer durften ihre Familien nicht mehr einfach so mitbringen. Das führte dazu, dass Chinatown in dieser Zeit hauptsächlich von Junggesellen bewohnt war; sie kapselten sich stark vom Rest der Stadt ab, was deutliche Spuren im Stadtbild hinterließ. Noch heute spricht weniger als die Hälfte der Bewohner von Chinatown überhaupt Englisch, Ladenschilder mit chinesischen Schriftzeichen über chinesischen Läden prägen das Straßenbild.

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Essen und Shoppen in Chinatown

Ein guter Startpunkt, um Chinatown zu erkunden, ist der Chatham Square – hier treffen acht Straßen sternförmig aufeinander und Sie können sich von hier aus wunderbar durch das exotische Viertel treiben lassen. Denn die wahre Attraktion von Chinatown sind die zahlreichen, für westliche Augen kurios anmutenden Geschäfte und Teestuben der ersten Stunde. Einige von ihnen, wie beispielsweise das Nom Wah Tea Parlor, können auf eine fast hundertjährige Geschichte zurückblicken. Die Läden bieten zum Teil original chinesische Waren an, die sich nach dem Bedarf der Bewohner richten.

Aber auch Touristen und Schnäppchenjäger kommen auf ihre Kosten und können Artikel „made in Chinatown“ erstehen. Ein guter Tipp für Abenteuerlustige ist das Aji Ichiban in 37 Mott Street, das im Volksmund auch „Munchies Paradies“ genannt wird – es bietet mit seiner riesigen Auswahl von Snacks und Süßigkeiten einen wahren Crash Kurs für neugierige Leckermäuler an. Dort kann man die eingelegten Pflaumen oder Litschi-Bonbons auch einzeln kaufen und dadurch möglichst viel probieren. Wer gleich selbst kochen möchte, dem sei New Kam Man in der Canal Street empfohlen: In diesem Supermarkt finden Sie alles, was Sie für die original chinesische Küche benötigen – bis hin zum Porzellan! Sie können sich dort aber auch über Chinesische Heilkräuter und Kosmetik informieren oder einfach in der Noodle Bar im Geschäft das frisch zubereitete Essen genießen. Wer sich für Traditionelle Chinesische Medizin interessiert, ist in der Kamwo Herbal Pharmacy gut aufgehoben, einer der größten und ältesten Kräuter-Apotheken des Landes. Sie ist in 211 Grand Street zu finden.

Natürlich kann man in Chinatown auch an fast jeder Ecke chinesisch essen. Eine Empfehlung ist die 456 Shanghai Cuisine in der 69 Mott Street. Nur eine Ecke von der geschäftigen Hauptstraße entfernt bekommen Sie hier eine besonders schmackhafte Ausführung der traditionellen Dumpling Soup – mit deutlich kürzeren Wartezeiten.

Essen in Chinatown

Foto: Ronile

Chinatowns Sehenswürdigkeiten

Wenn sie genug vom bunten Treiben bei Shopping, Essen oder Karaoke-Singen haben, machen Sie doch einen Abstecher in den Mahayana Buddhist Temple. Hier können Sie im großen Meditationsbereich unter dem Blick der beinahe 5 Meter hohen goldenen Buddha-Statue zur Ruhe kommen, auch wenn es selbst hier dank der üblicherweise spielenden festlichen Musik kaum leise zugeht. Verpassen Sie die Ausstellung kunstvoller Elfenbeinschnitzereien im ersten Stock nicht! Der Eintritt ist frei.

Historisch Interessierte können sich in der modernen interaktiven Ausstellung des Museum of Chinese in America über das Schicksal der chinesischen Einwanderer informieren. Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Jeden ersten Donnerstag des Monats ist der Eintritt frei und das Museum bleibt sogar bis 21:00 Uhr geöffnet.

Die grüne Lunge des Viertels ist der Columbus Park – hier trifft sich die Nachbarschaft und besonders am Wochenende geht es bunt und lebhaft zu. Kleinkünstler und Straßenmusiker sieht man ebenso wie Mah-Jongg spielende Einwohner oder Tai Chi und Kung Fu trainierende Grüppchen. Kontaktfreudige Sportler können auf dem großen Sportgelände des Parks beim Fußball oder Basketball mitspielen und im Süden gibt es einen großen Spielplatz für die Kinder.

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